Kaiserslautern (llp) – Stellen Sie sich das Forschungsökosystem der Westpfalz einmal als Tiefsee-Riff vor. Irgendwo zwischen den stillen Gängen der Hochschule Kaiserslautern schwimmen die Expertinnen und Experten wie leuchtende Tiefseefische umher, unauffällig, aber mit erstaunlich viel Energie geladen – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn im Oktober öffnet sich dieses Riff für alle, die mal reinschauen wollen, statt nur am Ufer zu stehen und zu staunen.
Den Anfang macht ein Termin, der klingt, als hätte man Nachhaltigkeit und Technologie in einen Topf geworfen und kräftig umgerührt: Am 15. Oktober lädt die Hochschule Kaiserslautern um 16 Uhr ins „42 Kaiserslautern“ zur Veranstaltung „Energie und Nachhaltigkeit – Zukunft gemeinsam gestalten“ ein. Passend zur aktuellen Ausstellung „Themenwelten Energie und Industrie 4.0“ dreht sich an diesem Thementag alles um die Frage, wie neue Technologien unseren Alltag verändern und welche Rolle erneuerbare Energien für eine nachhaltige Zukunft spielen. Besucherinnen und Besucher erwarten laut Ankündigung der Hochschule verständliche Einblicke, praxisnahe Beispiele und die Gelegenheit, mit Fachleuten über aktuelle Entwicklungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt ins Gespräch zu kommen.
Ein paar Tage später, am 22. Oktober, schwimmt das Riff über die Stadtgrenzen hinaus: Der zweite HAW-Forschungstag der rheinland-pfälzischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften unter dem Motto „Forschung@HAW RLP – Lernen·Forschen·Wirken“ findet an der HWG Ludwigshafen statt. Ein Format, bei dem sich die verschiedenen Forschungs-Riffe des Landes offenbar einmal im Jahr zum gemeinsamen Schwarmschwimmen treffen, um Erkenntnisse auszutauschen.
Wer lieber direkt in die Industrie eintauchen möchte, statt nur über sie zu sprechen, kommt am 27. und 29. Oktober auf seine Kosten. Im Rahmen von „Deutschlandstipendium on Tour“ organisiert die Hochschule Exkursionen zu regionalen Unternehmen: Am 27. Oktober um 9 Uhr geht es zu psb intralogistics, am 29. Oktober um 10 Uhr zur Hager Group. Zwei Gelegenheiten für Stipendiatinnen und Stipendiaten, einen Blick hinter die Kulissen jener Betriebe zu werfen, die sonst nur als Namen auf Firmenschildern vorbeiziehen.
Während die Hochschule ihr wissenschaftliches Programm auffächert, führt die Stadt Kaiserslautern parallel ihren eigenen Veranstaltungskalender, über den city-weite Termine aus Tourismus, Freizeit und Kultur einsehbar sind. Dort finden sich unter anderem Hinweise auf feste Kaiserslauterer Kulturformate wie das Altstadtfest, die Kaiserslautern Classics, den Kulturmarkt, die Volksparkkonzerte, „Swinging Lautern“, die Lange Nacht der Kultur sowie das Literaturfestival. Zwei Welten also, die formal getrennt laufen, aber am Ende dasselbe Ziel verfolgen: Menschen aus ihren Wohnzimmern zu locken und ihnen zu zeigen, was in ihrer Stadt tatsächlich passiert – ob im Hörsaal oder auf dem Marktplatz.
Wer sich durch das Oktober-Programm der Hochschule klickt, merkt schnell: Hier wird nicht nur über Forschung gesprochen, sie wird sichtbar gemacht – zwischen Ausstellung, Exkursion und Austausch mit anderen Hochschulen im Land. Ein Riff eben, das sich nicht versteckt, sondern einlädt, näher heranzuschwimmen.
Exklusiv aus der Westpfalz – Lauter Wahrheiten. Meistens!
Der wahre Kern: Die Hochschule Kaiserslautern veranstaltet am 15. Oktober um 16 Uhr im „42 Kaiserslautern“ den Thementag „Energie und Nachhaltigkeit – Zukunft gemeinsam gestalten“, passend zur Ausstellung „Themenwelten Energie und Industrie 4.0“. Am 22. Oktober findet der zweite HAW-Forschungstag „Forschung@HAW RLP“ an der HWG Ludwigshafen statt. Am 27. und 29. Oktober bietet die Hochschule im Rahmen von „Deutschlandstipendium on Tour“ Exkursionen zu psb intralogistics sowie zur Hager Group an. Die Stadt Kaiserslautern pflegt zudem einen eigenen Veranstaltungskalender mit Kulturformaten wie Altstadtfest, Kaiserslautern Classics, Kulturmarkt, Volksparkkonzerten und dem Literaturfestival.
Satire-Einordnung: Das Tiefsee-Riff, die leuchtenden Fische und das Schwarmschwimmen sind natürlich frei erfunden – eine bildhafte Umschreibung, kein Teil der offiziellen Ankündigungen. Die harten Fakten finden Sie in der Quellenangabe.
Satire darf alles, außer langweilen. Für echte Beschwerden über die Straßenreinigungssatzung ist die zuständige Behörde da, für den Humor ausschließlich LauternLife. (lal)